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AGB -
Allgemeine 
Geschäftsbedingungen

All­ge­mei­ne Ver­kaufs- und Leis­tungs­be­din­gun­gen der eu­ro­TECH Ver­triebs GmbH 
(Stand 06/2013)

  

§ 1 Geltungsbereich

  1. Un­se­re AGB gel­ten aus­schlie­ß­lich und oh­ne er­neu­ten aus­drück­li­chen Hin­weis auch für al­le künf­ti­gen Wa­ren­lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen, die wir an den Kun­den er­brin­gen. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Kun­den er­ken­­nen wir nicht an, es sei denn, wir hät­ten aus­drück­lich schrift­lich ih­rer Gel­tung zu­ge­stimmt. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kennt­nis en­­­ge­gen­s­te­hen­­der oder ab­wei­chen­der Be­din­gun­gen des Kun­den die Lie­fe­rung vor­be­halt­los aus­füh­ren.

  2. Un­se­re AGB gel­ten nur ge­gen­über Un­ter­neh­mern, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts und öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen im Sinn des § 310 Abs. (1) BGB.

 

§ 2 Angebot und Vertragsabschluss 

  1. Un­se­re An­ge­bo­te sind freiblei­bend, so­fern nicht aus­drück­lich die Be­zeich­nung „ver­­­bind­li­ch“ bei­ge­fügt ist. Der Kun­de ist an sei­ne Be­stel­lung vier Wo­chen ge­bun­­­den. Der Ver­trag kommt wahl­wei­se durch un­se­re schrift­li­che An­nah­me des An­ge­bots, Auf­trags­be­stä­ti­gung oder mit Wa­ren­aus­lie­fe­rung zu Stan­de.

  2. Der Kun­de er­klärt sich da­mit ein­ver­stan­den, dass wir Aus­künf­te über sei­ne Bo­ni­tät und sei­ne wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se ein­ho­len. Für den Fall ei­ner ne­ga­­ti­ven Aus­kunft be­hal­ten wir uns vor, die Wa­re nur ge­gen Vor­aus­kas­se aus­­zu­­­lie­­fern. Wenn ei­ne Fi­nan­zie­rung durch Drit­te vor­ge­se­hen ist, kön­nen wir zu­dem vor Aus­lie­fe­rung ei­nen Nach­weis über die Fi­nan­zie­rung ver­lan­gen.

  3. Ab­bil­dun­gen, Be­schrei­bun­gen, Maß- und Men­gen­an­ga­ben sind nur ver­bind­lich, wenn dies mit dem Kun­den zu­vor schrift­lich ver­ein­bart wur­de. Die Be­­schaf­­fen­heit der von uns zu er­brin­gen­den Leis­tung rich­tet sich aus­schlie­ß­lich nach den schrift­li­chen ver­trag­li­chen Un­ter­la­gen. Än­de­run­gen in Aus­füh­rung und Ma­te­ri­al blei­ben vor­be­hal­ten, so­weit die­se nicht grund­le­gen­der Art sind und der ver­­­trags­­­ge­­mä­ße Zweck der Lie­fe­rung für den Kun­den nicht ein­ge­schränkt wird.

  4. Will der Kun­de den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Um­fang der von uns zu er­brin­g­en­­den Leis­tun­gen än­dern, hat er die­sen Än­de­rungs­wunsch uns ge­gen­über schrif­t­­lich zu äu­ßern. Die Kos­ten für den hier­durch ent­ste­hen­den Auf­wand (z. B. Er­­stel­­lung ei­nes Än­de­rungs­vor­schlags, Still­stand­zei­ten etc.) hat der Kun­de zu tra­gen, so­weit wir sei­nem Än­de­rungs­ver­lan­gen nach­kom­men.

 

§ 3 Men­gen- und Ma­ßan­ga­ben, Mit­wir­kungs­pflich­ten 

  1. Mit dem Zu­stan­de­kom­men des Ver­trags be­stä­tigt der Kun­de, dass sämt­li­che Men­gen und Ma­ße in sei­nen Be­stel­lun­gen auf sei­ne von ihm ge­prüf­ten An­ga­ben ba­sie­ren. Stel­len sich nach­träg­lich Ab­wei­chun­gen zu den An­ga­ben des Kun­den her­aus, ge­hen hier­durch be­ding­te Mehr­kos­ten zu sei­nen Las­ten.

  2. Der Kun­de be­nennt ei­nen fach­lich kom­pe­ten­ten An­sprech­part­ner, der uns für no­t­wen­­di­­ge In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung steht und die zur Auf­­­trags­­­durch­­­füh­­rung not­wen­di­gen Ent­schei­dun­gen trifft oder un­ver­züg­lich her­bei­füh­ren kann.

  3. Der Kun­de schafft al­le Vor­aus­set­zun­gen, um ei­ne ord­nungs­ge­mä­ße Aus­füh­rung des Auf­trags zu er­mög­li­chen. Ins­be­son­de­re wird der Kun­de si­cher­stel­len, dass al­­le er­for­der­li­chen Mit­wir­kun­gen sei­ner­seits oder sei­ner Er­fül­lungs­ge­hil­fen rech­t­zei­­tig, im er­for­der­li­chen Um­fang und für uns kos­ten­los er­bracht wer­den.

  4. Er­for­dert die Durch­füh­rung des Auf­trags die Än­de­rung oder Er­gän­zung von Sof­t­­wa­re des Kun­den, hat die­ser ei­nen ver­ant­wort­li­chen, qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ter sei­­nes Un­ter­neh­mens zur Vor­nah­me der Än­de­rung be­reit­zu­stel­len.

  5. Ist für die Durch­füh­rung des Auf­trags die Be­die­nung ei­ner Ma­schi­ne des Kun­den er­for­der­lich, stellt die­ser ver­ant­wort­li­ches, qua­li­fi­zier­tes Be­dien­per­so­nal sei­nes Un­­­ter­­neh­­mens be­reit.

  6. Die für die Aus­füh­rung er­for­der­li­chen kun­den­spe­zi­fi­schen Un­ter­la­gen und an­­de­re not­wen­di­ge be­triebs­in­ter­ne In­for­ma­tio­nen hat der Kun­de uns auch oh­ne be­son­de­re Auf­for­de­rung zur Ver­fü­gung zu stel­len.

  7. Der Kun­de haf­tet für Ver­zö­ge­run­gen oder Feh­ler in der Auf­trags­aus­füh­rung, wenn sich die­se aus von ihm ein­ge­reich­ten Leis­tungs­da­ten, fal­schen oder un­­­vol­l­­stän­­di­gen An­ga­ben oder sons­ti­gen von ihm zu ver­tre­ten­den Um­stän­den er­­ge­­ben.

 

§ 4 Prei­se, Zah­lungs­be­din­gun­gen 

  1. So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, gel­ten un­se­re Prei­se \"ab Werk\", aus­­­schlie­ß­­lich Ver­pa­ckung; die­se wird ge­son­dert in Rech­nung ge­stellt.

  2. Die ge­setz­li­che Um­satz­steu­er ist nicht in un­se­ren Prei­sen ein­ge­schlos­sen; sie wird in ge­setz­li­cher Hö­he am Tag der Rech­nungs­stel­lung in der Rech­nung ge­­son­­dert aus­ge­wie­sen.

  3. Der Ab­zug von Skon­to be­darf be­son­de­rer schrift­li­cher Ver­ein­ba­rung.

  4. So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, wird der Kauf­preis (oh­ne Ab­zug) in­ner­halb von 30 Ta­gen ab Rech­nungs­da­tum zur Zah­lung fäl­lig. Es gel­ten die ge­setz­li­chen Re­geln be­tref­fend den Fol­gen des Zah­lungs­ver­zugs.

 

§ 5 Lie­fer­zeit, Fris­ten, Teil­lie­fe­run­gen 

  1. Ver­bind­li­che Lie­fer­zei­ten und Ter­mi­ne be­dür­fen un­se­rer schrift­li­chen Be­­stä­­ti­­gung, die auch per Te­le­fax oder E-Mail er­teilt wer­den kann. Die Fris­ten be­gin­nen mit dem Zu­gang der Be­stä­ti­gung beim Kun­den und ver­ste­hen sich bei Kauf­­ver­­­trä­­gen für den Zeit­punkt der Aus­lie­fe­rung ab Werk und bei Werk­ver­trä­gen für den Zeit­punkt der Fer­tig­stel­lung. Der Be­ginn der an­ge­ge­be­nen Zeit­span­ne setzt die Ab­klä­rung al­ler tech­ni­schen Fra­gen, die recht­zei­ti­ge Er­fül­lung der Ver­­pfli­ch­­tun­g­en des Kun­den so­wie das Vor­lie­gen der von ihm bei­zu­brin­gen­den Un­­­ter­la­­gen und Ge­neh­mi­gun­gen vor­aus. Et­wai­ge vom Kun­den nach Ver­trags­schluss ver­­lan­g­­te Än­de­run­gen in der Aus­füh­rung ver­län­gern die Lie­fer­fris­ten und Ter­mi­ne ent­spre­chend. Die Ein­re­de des nicht er­füll­ten Ver­trags bleibt uns vor­be­hal­ten.

  2. Von uns nicht zu ver­tre­ten­de un­vor­her­ge­se­he­ne Er­eig­nis­se (ins­be­son­de­re Streik, hö­he­re Ge­walt und nicht recht­zei­ti­ge Selbst­be­lie­fe­rung) ver­län­gern die ver­­ein­bar­­ten Lie­fer­fris­ten und Ter­mi­ne für die Dau­er der Ver­zö­ge­rung zzgl. ei­ner an­­ge­­mes­­sen­en An­lauf­zeit. Der Kun­de ist über die­se Um­stän­de un­ver­züg­lich zu in­­­for­­mie­­ren; soll­te die Ver­zö­ge­rung län­ger als drei Mo­na­te an­dau­ern, ist er nach Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Nach­frist be­rech­tigt, vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten, so­weit die­­ser noch nicht er­füllt ist. Die­ses Recht steht auch uns zu, wo­bei die Nach­­­fris­t­­set­z­­ung in die­sem Fall nicht er­for­der­lich ist.

  3. Wer­den wir nach vor­ste­hen­dem Ab­satz von un­se­rer Leis­tungs­ver­pflich­tung frei oder ver­län­gert sich die Lie­fer­frist oder der ver­ein­bar­te Frei­stel­lungs­ter­min, hat der Kun­de kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che.

  4. So­weit ver­trag­lich nichts an­de­res ver­ein­bart ist, sind Teil­lie­fe­run­gen durch uns eben­so zu­läs­sig, wie Lie­fe­run­gen vor Ab­lauf der ver­ein­bar­ten Lie­fer­zeit.

  5. Mit dem Kun­den ver­ein­bar­te Ab­ruf­auf­trä­ge sind man­gels an­de­rer Ver­­ein­ba­­run­g­en spä­tes­tens in­ner­halb von zwölf Mo­na­ten durch Ab­ru­fe von ihm ab­zu­wi­ckeln. Er­folgt dies nicht, sind wir be­rech­tigt, zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Preis­stei­­ge­­run­g­en an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben.

  6. Kommt der Kun­de in An­nah­me­ver­zug oder ver­letzt er schuld­haft sons­ti­ge Mit­­­wir­kungs­­pfli­ch­­ten, sind wir be­rech­tigt, den uns in­so­weit ent­ste­hen­den Scha­den, ein­­schlie­ß­­lich et­wai­ger Mehr­auf­wen­dun­gen er­setzt zu ver­lan­gen. Wei­ter­ge­hen­de An­­sprü­che oder Rech­te blei­ben vor­be­hal­ten. Die Ge­fahr ei­nes zu­fäl­li­gen Un­­­ter­gangs oder ei­ner zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Wa­re geht in dem Zeit­punkt auf den Kun­den über, in dem die­ser in An­nah­me- oder Schuld­ner­ver­zug ge­ra­ten ist.

  7. Wir haf­ten nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­weit der zu­grun­de lie­gen­de Ver­trag ein Fix­ge­schäft im Sinn von § 286 Abs. (2) Nr. 4 BGB oder von § 376 HGB ist. Wir haf­ten auch nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern als Fol­ge ei­nes von uns zu ver­tre­ten­den Lie­fer­ver­zugs der Kun­de be­rech­tigt ist gel­tend zu ma­chen, dass sein In­ter­es­se an der wei­te­ren Ver­trags­er­fül­lung in Fort­fall ge­ra­ten ist.

  8. Wir haf­ten fer­ner nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern der Lie­fer­ver­zug auf ei­ner von uns zu ver­tre­ten­den vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Ver­­­trags­­­ver­­­let­z­ung be­ruht; ein Ver­schul­den un­se­rer Ver­tre­ter oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen ist uns zu­zu­rech­nen. So­fern der Lie­fer­ver­zug auf ei­ner von uns zu ver­tre­ten­den grob fahr­läs­si­gen Ver­trags­ver­let­zung be­ruht, ist un­se­re Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren, ty­pi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt.

  9. Wir haf­ten auch dann nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­weit der von uns zu ver­tre­ten­de Lie­fer­ver­zug auf der schuld­haf­ten Ver­let­zung ei­ner we­sent­li­chen Ver­trags­pflicht be­ruht; in die­sem Fall ist aber die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren, ty­pi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt.

  10. Im Üb­ri­gen haf­ten wir im Fall des Lie­fer­ver­zugs für je­de voll­ende­te Wo­che Ver­zug im Rah­men ei­ner pau­scha­lier­ten Ver­zug­s­ent­schä­di­gung in Hö­he von 3 % des Lie­fer­wer­tes, ma­xi­mal je­doch nicht mehr als 15 % des Lie­­­­­­fer­­wer­­tes.

 

§ 6 Gefahrübergang 

  1. So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart wur­de, ist Lie­fe­rung „ab Wer­k“ ver­ein­bart. Die Ge­fahr geht in al­len Fäl­len – ein­schlie­ß­lich der Ge­fahr ei­ner Be­schlag­nah­me – auch bei fracht­frei­er Lie­fe­rung mit der Aus­hän­di­gung des Lie­fer­ge­gen­stan­des an die Trans­port­per­son auf den Kun­den über. Dies gilt auch, wenn wir selbst tran­s­­por­­tie­­ren. Ver­zö­gert sich die Ab­sen­dung aus Grün­den, die in der Sphä­re des Kun­den lie­gen, so geht die Ge­fahr be­reits mit der Mit­tei­lung der Ver­­­san­d­be­­reit­­schaft auf den Kun­den über.

  2. Man­gels ent­ge­gen­ste­hen­der Ver­ein­ba­rung be­stim­men wir die Art und Wei­se der Ver­­pa­­ckung und des Ver­san­des. So­fern der Kun­de es schrift­lich be­an­tragt, de­­cken wir die Lie­fe­rung durch ei­ne Trans­port­ver­si­che­rung auf sei­ne Kos­ten ein.

  3. Bei Werkleis­tun­gen geht die Ge­fahr mit Ab­nah­me durch den Kun­den auf ihn über.

 

§ 7 Eigentumsvorbehalt 

  1. Die Wa­re bleibt in un­se­rem Ei­gen­tum, bis sämt­li­che An­sprü­che, die uns aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung mit dem Kun­den zu­ste­hen, er­füllt sind. Bei ver­­­trags­­­wi­d­­ri­­gem Ver­hal­ten des Kun­den, ins­be­son­de­re bei Zah­lungs­ver­zug, sind wir be­­rech­­tigt, die Wa­re zu­rück­zu­neh­men, wor­in ein Rück­tritt vom Ver­trag zu se­hen ist.

  2. Bei Pfän­dun­gen oder sons­ti­gen Ein­grif­fen Drit­ter hat uns der Kun­de un­ver­züg­lich schrift­lich zu be­nach­rich­ti­gen, da­mit wir Dritt­wi­der­spruchs­kla­ge ge­mäß § 771 ZPO er­he­ben kön­nen.

  3. Der Kun­de darf die Vor­be­halts­wa­re nur im or­dent­li­chen Ge­schäfts­gang und so­lan­­ge er nicht ge­gen­über uns in Ver­zug ist, wei­ter ver­kau­fen; er tritt uns je­doch be­­reits jetzt al­le For­de­run­gen in Hö­he des End­rech­nungs­be­trags (zzgl. USt.) ab, die ihm aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung ge­gen sei­ne Ab­neh­mer oder Drit­te er­wach­­sen, und zwar un­ab­hän­gig da­von, ob die Wa­re oh­ne oder nach Ver­ar­bei­tung wei­­ter­­ver­­­kauft wor­den ist. Zur Ein­zie­hung die­ser For­de­rung bleibt der Kun­de auch nach der Ab­tre­tung er­mäch­tigt. Un­se­re Be­fug­nis, die For­de­rung selbst ein­zu­­zie­hen, bleibt hier­von un­be­rührt. Wir ver­pflich­ten uns je­doch, dies nicht zu tun, so­lan­­ge der Kun­de sei­nen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen aus den ver­ein­nahm­ten Er­lö­sen nach­kommt, nicht in Zah­lungs­ver­zug ge­rät und kein An­trag auf Er­öff­nung ei­nes In­sol­venz­ver­fah­rens ge­stellt ist oder Zah­lungs­ein­stel­lung vor­liegt. Ist aber dies der Fall, kön­nen wir ver­lan­gen, dass der Kun­de uns die ab­ge­tre­te­nen For­­de­­run­g­en und die Schuld­ner be­kannt gibt, al­le zum Ein­zug er­for­der­li­chen An­ga­ben macht, die da­zu­ge­hö­ri­gen Un­ter­la­gen aus­hän­digt und den Schuld­nern (Drit­ten) die Ab­tre­tung mit­teilt.

  4. Die Ver­ar­bei­tung oder Um­bil­dung der Wa­re durch den Kun­den wird stets für uns vor­ge­nom­men. Wird die Wa­re mit an­de­ren, uns nicht ge­hö­ren­den Ge­gen­stän­den ver­­ar­bei­­tet, so er­wer­ben wir das Mit­ei­gen­tum an der neu­en Sa­che im Ver­hält­nis des Werts der Wa­re (End­rech­nungs­be­trag zzgl. USt.) zu den an­de­ren ver­­ar­bei­­te­­ten Ge­gen­stän­den zur Zeit der Ver­ar­bei­tung. Für die durch Ver­ar­bei­tung ent­­s­te­hen­­de Sa­che gilt im Üb­ri­gen das Glei­che wie für die un­ter Vor­be­halt ge­lie­fer­te Wa­re.

  5. Wird die Wa­re mit an­de­ren, uns nicht ge­hö­ren­den Ge­gen­stän­den un­trenn­bar ver­­­­mischt, so er­wer­ben wir das Mit­ei­gen­tum an der neu­en Sa­che im Ver­hält­nis des Wer­tes der Wa­re zu den an­de­ren ver­misch­ten Ge­gen­stän­den zum Zeit­punkt der Ver­mi­schung. Er­folgt die Ver­mi­schung in der Wei­se, dass die Sa­che des Kun­­­den als Haupt­sa­che an­zu­se­hen ist, so gilt als ver­ein­bart, dass der Kun­de uns an­­teil­s­­mä­ßig Mit­ei­gen­tum über­trägt. Der Kun­de ver­wahrt das so ent­stan­de­ne Al­­lein­ei­­gen­­tum oder Mit­ei­gen­tum für uns.

  6. Der Kun­de tritt uns zur Si­che­rung un­se­rer For­de­run­gen ge­gen ihn auch die For­­­de­­run­­­gen ab, die ihm durch die Ver­bin­dung der Vor­be­halts­wa­re mit ei­nem Grun­d­­stück ge­gen ei­nen Drit­ten er­wach­sen.

  7. Wir ver­pflich­ten uns, die uns zu­ste­hen­den Si­cher­hei­ten auf Ver­lan­gen des Kun­­­den in­so­weit frei­zu­ge­ben, als der rea­li­sier­ba­re Wert un­se­rer Si­cher­heit die zu si­chern­­den For­de­run­gen um mehr als 10 % über­steigt; die Aus­wahl der frei­zu­­­ge­ben­­den Si­cher­hei­ten ob­liegt uns.

 

§ 8 Mängelhaftung, Schadenersatz 

  1. Män­gel­an­sprü­che des Kun­den set­zen vor­aus, dass die­ser sei­nen nach § 377 HGB ge­schul­de­ten Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­ob­lie­gen­hei­ten ord­nungs­ge­mäß nach­­­ge­­kom­­men ist.

  2. Für ge­brauch­te Wa­ren leis­ten wir kei­ne Ge­währ, es sei denn, wir haf­ten für Arg­list oder gem. nach­ste­hen­dem Abs. (6). Bei neu­en Sa­chen ist der Kun­de bei Vor­lie­gen ei­nes Sach­man­gels zu­nächst dar­auf be­schränkt, Nach­er­fül­lung gel­tend zu ma­chen, wo­bei wir uns die Wahl der Art der Nach­er­fül­lung vor­be­hal­ten. Der Kun­de hat das Recht, bei Fehl­schla­gen der Nach­er­fül­lung zu min­dern oder nach sei­ner Wahl vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten.

  3. Wir sind be­rech­tigt, die Nach­er­fül­lung zu ver­wei­gern, wenn sie für uns mit un­­­ver­­häl­t­­nis­­mä­ßi­­gen Kos­ten ver­bun­den ist. An Stel­le der Nach­er­fül­lung kann dann vom Käu­fer Min­de­rung des ver­ein­bar­ten Prei­ses oder Rück­gän­gig­ma­chung des Ver­trags ver­langt wer­den.

  4. Wir haf­ten nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern der Kun­de Scha­­den­s­er­­sat­z­an­­sprü­che gel­tend macht, die auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit von uns, un­se­ren Ver­tre­tern oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen be­ru­hen. So­weit kei­ne vor­sätz­li­che Ver­­­­trags­­­ver­­­le­t­zung vor­liegt, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­­her­­seh­ba­­ren, ty­pi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt..

  5. Wir haf­ten nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern wir, un­se­re Ver­tre­ter oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen schuld­haft ei­ne we­sent­li­che Ver­trags­pflicht ver­let­zen; auch in die­sem Fall ist aber die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren, ty­pi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt. We­sent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind sol­che, die sich aus der Na­tur des je­wei­li­gen Ver­tra­ges er­ge­ben und bei de­­ren Ver­let­zung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det ist.

  6. Die Haf­tung we­gen schuld­haf­ter Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­­­sun­d­heit bleibt un­be­rührt; dies gilt auch für die zwin­gen­de Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz.

  7. So­weit nicht vor­ste­hend et­was Ab­wei­chen­des ge­re­gelt ist, ist die Haf­tung aus­ge­­schlos­­sen.

  8. Die Ver­jäh­rungs­frist für Män­gel­an­sprü­che be­trägt 12 Mo­na­te, ge­rech­net ab Ge­­fahr­über­gang. Die ge­setz­li­che Ver­jäh­rungs­frist im Fal­le ei­nes Lie­fer­re­gres­ses nach den §§ 478, 479 BGB und in den Fäl­len der §§ 438 Abs. (1) Nr. 2, 634 a Abs. (1) Nr. 2 bleibt un­be­rührt. Dies gilt auch in den Fäl­len der vor­ste­hen­den Ab­sät­ze (4) bis (6).

  9. Ei­ne wei­ter­ge­hen­de Haf­tung auf Scha­dens­er­satz als in den vor­ste­hen­den Ab­­sät­­zen vor­ge­se­hen, ist – oh­ne Rück­sicht auf die Rechts­na­tur des gel­tend ge­­mach­­ten An­­­spruchs – aus­ge­schlos­sen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Scha­­den­s­er­­sat­z­an­­sprü­che aus Ver­schul­den bei Ver­trags­ab­schluss, we­gen sons­ti­ger Pflicht­ver­let­zun­gen oder we­gen de­lik­ti­scher An­sprü­che auf Er­satz von Sach­schä­den ge­mäß § 823 BGB. Die­se Be­gren­zung gilt auch, so­weit der Kun­de an Stel­le ei­nes An­spruchs auf Er­satz des Scha­dens statt der Leis­tung Er­stat­tung nutz­lo­ser Auf­wen­dun­gen ver­­langt. So­weit die Scha­­den­s­er­­sat­z­haf­­tung uns ge­gen­über aus­ge­schlos­sen oder ein­ge­schränkt ist, gilt dies auch im Hin­blick auf die per­sön­li­che Scha­­den­s­er­­sat­z­haf­­tung un­se­rer Mit­ar­bei­ter, Ver­tre­ter und Er­fül­lungs­ge­hil­fen.

 

§ 9 Soft­ware, Haf­tung für Da­ten­ver­lus­t 

  1. So­fern wir nach vor­ste­hen­dem § 8 scha­den­er­satz­pflich­tig sind, wird un­se­re Haf­­tung für Da­ten­ver­lust auf den ty­pi­schen Wie­der­her­stel­lungs­auf­wand be­schränkt, der bei re­gel­mä­ßi­ger und voll­stän­di­ger An­fer­ti­gung von Si­che­rungs­ko­pi­en der ge­­sam­­ten Da­ten, Struk­tu­ren und Pro­gram­me ein­ge­tre­ten wä­re.

  2. Ist in un­se­rem Leis­tungs­um­fang die Ver­wen­dung von Soft­ware­pro­duk­ten Drit­ter ent­hal­ten, an­er­kennt der Kun­de be­reits jetzt die Nut­zungs-/Li­zenz­be­din­gun­gen des Rech­te­inha­bers an die­ser Soft­ware. Die­se wer­den ihm von uns auf An­fra­ge zur Ver­fü­gung ge­stellt. Für Funk­ti­ons­stö­run­gen, die mit den beim Kun­den in­­stal­lier­ten Be­triebs­sys­tem-Um­ge­bun­gen und -Kon­fi­gu­ra­tio­nen zu­­­sam­­men­hän­­gen oder da­mit in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den, sind wir nicht ver­ant­wort­lich. Un­se­re Haf­tung ist auch aus­ge­schlos­sen bei Nicht­kom­pa­ti­bi­li­tät des Soft­ware-Pro­­gramms mit der Hard- und/oder Soft­ware des Kun­den, es sei denn, wir ha­ben ge­mäß schrift­li­cher Ver­ein­ba­rung dies­be­züg­li­che Be­ra­tungs­leis­tun­gen er­bracht.

 

§ 10 Ab­tre­tung, Auf­rech­nung, Zu­rück­be­hal­tun­g 

  1. Der Kun­de ist nicht be­rech­tigt, ge­gen uns ge­rich­te­te For­de­run­gen oder Rech­te aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung oh­ne un­se­re Zu­stim­mung an Drit­te ab­zu­tre­ten oder auf Drit­te zu über­tra­gen. Das Glei­che gilt für un­mit­tel­bar kraft Ge­set­zes ge­­gen uns ent­stan­de­ne For­de­run­gen und Rech­te.

  2. Auf­rech­nungs­rech­te ste­hen dem Kun­den nur zu, wenn sei­ne Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt, un­be­strit­ten oder von uns an­er­kannt sind.

  3. Zur Aus­übung ei­nes Zu­rück­be­hal­tungs­rechts ist der Kun­de nur be­fugt, wenn sein Ge­gen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht.

 

§ 11 Vergabe an Dritte 

  1. Wird sind auch oh­ne vor­he­ri­ge Zu­stim­mung des Kun­den be­rech­tigt, den Auf­trag oder Tei­le des Auf­trags an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben.

  2. In die­sen Fäl­len haf­ten wir für den Drit­ten wie für ei­nen ei­ge­nen Er­­fül­­lungs­­­ge­hil­­fen.

 

§ 12 Erfüllungsort, Gerichts­stand, an­wend­ba­res Recht 

  1. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand für Strei­tig­kei­ten mit Kauf­leu­ten, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts oder öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen ist un­ser Sitz. Dar­über hin­aus sind wir be­rech­tigt, den Kun­den auch an sei­nem Sitz zu ver­kla­gen.

  2. Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land; die Gel­tung des UN-Kauf­rechts ist aus­ge­schlos­sen.

  3. Soll­te ei­ne der vor­ste­hen­den Be­stim­mun­gen un­wirk­sam sein oder wer­den, bleibt die Gül­tig­keit der an­de­ren Re­ge­lun­gen hier­von un­be­rührt.

 

 

All­ge­mei­ne Ein­kaufs­be­din­gun­gen der eu­ro­TECH Ver­triebs GmbH
(Stand 06/2013)

 

§ 1 Geltungsbereich

  1. Un­se­re AGB gel­ten für den Ein­kauf von Wa­ren und die Be­auf­tra­gung von Leis­­tun­­­gen nach Ma­ßga­be des zwi­schen uns und dem Lie­fe­ran­ten ge­schlos­se­nen Ver­­trags.

  2. Un­se­re AGB gel­ten aus­schlie­ß­lich und oh­ne er­neu­ten aus­drück­li­chen Hin­weis auch für al­le künf­ti­gen Be­stel­lun­gen an den Lie­fe­ran­ten. Ab­wei­chen­de Be­­din­­gun­­­gen des Lie­fe­ran­ten er­ken­nen wir nicht an, es sei denn, wir hät­ten aus­drück­lich schrift­lich ih­rer Gel­tung zu­ge­stimmt. Un­se­re AGB gel­ten auch dann, wenn wir in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der oder von un­se­ren Ge­schäfts­be­din­gun­gen ab­weich­en­­der Be­din­gun­gen des Lie­fe­ran­ten die Leis­tung vor­be­halt­los an­neh­men.

  3. Un­se­re AGB gel­ten nur ge­gen­über Un­ter­neh­mern, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­­f­en­t­­li­ch­en Rechts oder öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen im Sinn des § 310 Abs. (1) BGB.

 

§ 2 Bestellung und An­ge­bots­un­ter­la­gen

  1. So­fern wir mit un­se­rer Be­stel­lung ein An­ge­bot ab­ge­ben, kann die­ses nur in­ner­halb von zwei Wo­chen an­ge­nom­men wer­den. Münd­lich er­teil­te Be­­stel­­lun­­gen wer­­­den erst mit un­se­rer schrift­li­chen Be­stä­ti­gung wirk­sam. Er­teilt der Lie­­fe­rant ei­ne Auf­trags­be­stä­ti­gung, hat er auf die­ser un­se­re Be­stell­num­mer an­zu­ge­ben.

  2. An Ab­bil­dun­gen, Zeich­nun­gen und sons­ti­gen Un­ter­la­gen be­hal­ten wir uns säm­t­­li­che Ei­gen­tums- und Ur­he­ber­rech­te vor; sie dür­fen Drit­ten oh­ne aus­drück­li­che schrift­li­che Zu­stim­mung nicht zu­gäng­lich ge­macht wer­den. Nach Ab­wick­lung der Be­stel­lung sind sie uns un­auf­ge­for­dert zu­rück­zu­ge­ben.

 

§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Der in un­se­rer Be­stel­lung an­ge­ge­be­ne Preis ist bin­dend. Hier­in ist, so­weit nicht schrift­lich et­was an­de­res ver­ein­bart wur­de, die Lie­fe­rung „frei Haus“ so­wie die Ver­pa­ckung mit ent­hal­ten. Der Lie­fe­rant ist ver­pflich­tet, die Ver­pa­ckung zu­­­rück­zu­­­neh­­­men, wenn wir dies von ihm ver­lan­gen.

  2. Al­le Prei­se sind Net­to-Prei­se zzgl. der ge­setz­li­chen Um­satz­steu­er. Rech­nun­gen kön­­­­nen wir nur be­ar­bei­ten, wenn die­se ent­spre­chend den Vor­ga­ben in un­se­rer Be­­stel­­lung die dort aus­ge­wie­se­ne Be­stell-Num­mer an­ge­ben; für al­le we­gen Nich­t­ein­hal­­tung die­ser Ver­pflich­tung ent­ste­hen­den Fol­gen ist der Lie­fe­rant ver­­an­t­wor­t­­­lich.

  3. Wenn schrift­lich nichts an­de­res ver­ein­bart ist, zah­len wir den Be­trag in­ner­halb von 14 Ta­gen, ge­rech­net ab Lie­fe­rung und Rech­nungs­er­halt, mit 2 % Skon­to oder in­ner­halb von 30 Ta­gen nach Rech­nungs­er­halt net­to.

  4. Auf­rech­nungs- und Zu­rück­be­hal­tungs­rech­te ste­hen uns im ge­setz­li­chen Um­fang zu, ge­gen uns be­ste­hen­de For­de­run­gen kön­nen nur mit un­se­rer schrift­li­chen Zu­stim­mung an Drit­te ab­ge­tre­ten wer­den.

 

§ 4 Lieferzeit

  1. Die von uns an­ge­ge­be­ne Lie­fer­zeit ist ver­bind­lich, et­wai­ge Fris­ten be­gin­nen mit dem Ein­gang der Be­stel­lung beim Lie­fe­ran­ten zu lau­fen.

  2. Der Lie­fe­rant wird uns un­ver­züg­lich schrift­lich in Kennt­nis set­zen, wenn er den ver­ein­bar­ten Lie­fer­ter­min nicht ein­hal­ten kann, wo­bei un­se­re Rech­te we­gen Ver­­zö­­ge­­rung der Leis­tung von die­ser In­for­ma­ti­ons­pflicht un­be­rührt blei­ben.

  3. Ge­rät der Lie­fe­rant mit der Lie­fe­rung in Ver­zug, hat er für je­den Werk­tag der Ver­spä­tung 0,1 %, höchs­tens je­doch 10 % der Auf­trags­sum­me als Ver­trags­stra­fe zu zah­len. Die Gel­tend­ma­chung der ge­setz­li­chen An­sprü­che we­gen Ver­zö­ge­rung der Leis­tung bleibt un­be­rührt.

 

§ 5 Gefahrübergang

  1. Bei Kauf­ver­trä­gen geht die Ge­fahr erst mit Ein­gang der Wa­re bei uns auf uns über.

  2. Bei Werk­ver­trä­gen geht die Ge­fahr nach ei­ner aus­drück­li­chen Ab­nah­me in Form ei­nes Ab­nah­me­pro­to­kolls auf uns über.

 

§ 6 Beschaffenheit und Qualität der Ware

  1. Der Lie­fe­rant ge­währ­leis­tet, dass sei­ne Wa­re den ein­schlä­gi­gen Ge­set­zen, Ver­­or­d­nun­­­gen und DIN-Nor­men ent­spricht. Die Wa­ren müs­sen er­for­der­li­chen­falls ei­ne CE-Kenn­zeich­nung tra­gen und CE-kon­form sein.

  2. Der Lie­fe­rant ge­währ­leis­tet, dass die Wa­re den An­ga­ben in un­se­ren Be­stel­lun­gen (ein­schlie­ß­lich et­wai­ger Zeich­nun­gen) ent­spricht.

  3. Der Lie­fe­rant wird ein Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem un­ter­hal­ten, wel­ches in­s­be­­son­­de­­re die Auf­recht­er­hal­tung der gän­gi­gen Qua­li­täts­stan­dards, re­gel­mä­ßi­ge Qua­­li­­täts­prü­­fun­­­gen und ei­ne Wa­ren­aus­gangs­kon­trol­le be­inhal­tet. Der Lie­fe­rant hat Auf­zeich­nun­gen hier­über zu er­stel­len und uns die­se auf Ver­lan­gen zu über­ge­ben.

 

§ 7 Haftung des Lieferanten für Mängel

  1. Uns ste­hen die ge­setz­li­chen Män­gel­an­sprü­che in vol­lem Um­fang zu. In­s­be­­son­­de­­re sind wir be­rech­tigt, vom Lie­fe­ran­ten nach un­se­rer Wahl Män­gel­be­sei­ti­gung oder Lie­fe­rung ei­nes neu­en Leis­tungs­ge­gen­stan­des zu ver­lan­gen. Wir be­hal­ten uns aus­drück­lich die Gel­tend­ma­chung des Rechts auf Scha­dens­er­satz, auch Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung, für je­den Grad des Ver­schul­dens in vol­ler Hö­he nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen vor.

  2. Die Frist für die Ver­jäh­rung von Män­gel­an­sprü­chen be­trägt drei Jah­re, falls kei­ne län­ge­ren ge­setz­li­chen Fris­ten ein­schlä­gig sind. Sie be­ginnt mit Ge­fahr­über­gang.

 

§ 8 Haftung des Lieferanten für Schäden

  1. Der Lie­fe­rant haf­tet uns ge­gen­über für jeg­li­che Schä­den, die er oder sei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen ver­ur­sa­chen, in vol­ler Hö­he und für je­den Grad des Ver­­­schu­l­­dens nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.

  2. Das Ri­si­ko für Trans­port­schä­den trägt der Lie­fe­rant.

  3. Falls wir von Drit­ten aus Pro­dukt­haf­tung in An­spruch ge­nom­men wer­den, hat uns der Lie­fe­rant von An­sprü­chen Drit­ter (ein­schlie­ß­lich der Kos­ten ei­ner no­t­wen­­di­­gen Rück­ruf­ak­ti­on) frei­zu­stel­len und uns al­le Schä­den und Auf­wen­dun­gen zu er­set­zen, falls er für den haf­tungs­aus­lö­sen­den Grund ein­zu­ste­hen hat.

  4. Die Ver­jäh­rung un­se­rer Scha­dens­er­satz­an­sprü­che rich­tet sich aus­schlie­ß­lich nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.

 

§ 9 Gewerbliche Schutzrechte

  1. Der Lie­fe­rant steht da­für ein, dass im Zu­sam­men­hang mit sei­ner Lie­fe­rung kei­ne Rech­te Drit­ter ver­letzt wer­den.

  2. Wer­den wir des­halb von Drit­ten in An­spruch ge­nom­men, ist der Lie­fe­rant ver­­pfli­ch­­tet, uns auf ers­tes schrift­li­ches An­for­dern von An­sprü­chen des Drit­ten frei­zu­­stel­­len.

  3. Im Rah­men der Auf­trags­durch­füh­rung ent­ste­hen­de ge­werb­li­che Schutz­rech­te ste­hen uns zu. Soll­ten die­se auf­grund zwin­gen­der ge­setz­li­cher Be­stim­mun­gen aus­­nahms­wei­­se beim Lie­fe­ran­ten ent­ste­hen, ge­stat­tet er uns die un­ent­gelt­li­che, nicht ex­klu­si­ve und zeit­lich un­be­schränk­te Nut­zung.

 

§ 10 Eigentum an Gegenständen

  1. Al­le Ge­gen­stän­de, wie et­wa Werk­zeu­ge, Prä­sen­ta­ti­ons­stü­cke, Mus­ter­ex­em­pla­re oder Mo­del­le, die dem Lie­fe­ran­ten über­ge­ben wur­den, blei­ben un­ser Ei­gen­tum. Der Lie­fe­rant ver­pflich­tet sich dies­be­züg­lich zur strik­ten Ge­heim­hal­tung und zur so­for­ti­gen Rück­ga­be, falls wir dies ver­lan­gen. Die Wei­ter­ga­be an Drit­te oder die Ver­wen­dung für ei­ge­ne Zwe­cke (mit Aus­nah­me der Leis­tungs­er­brin­gung für uns) ist un­zu­läs­sig.

  2. Das­sel­be gilt für Ge­gen­stän­de, die ganz oder teil­wei­se auf un­se­re Kos­ten ge­­fer­­tigt wur­den. For­men, Werk­zeu­ge, Vor­rich­tun­gen). Die­se wer­den oh­ne un­­­mit­­tel­ba­­re Be­sitz­ver­schaf­fung mit Er­stel­lung beim Lie­fe­rant un­ser Ei­gen­tum. Än­­de­­run­­­gen hier­an dür­fen nur mit un­se­rer schrift­li­chen Zu­stim­mung vor­­­ge­­nom­­men wer­den. Der Lie­fe­rant haf­tet im Rah­men des be­ste­hen­den Be­­sit­z­­mit­t­­lungs­­­ver­­häl­t­­nis­­ses bei ei­ner et­wai­gen Be­schä­di­gung und/oder Ver­lust ge­­mäß den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.

 

§ 11 Software

  1. Falls ein­zel­ver­trag­lich nichts an­de­res ver­ein­bart wur­de, räumt uns der Lie­fe­rant an Soft­ware­pro­duk­ten und der da­zu­ge­hö­ri­gen Do­ku­men­ta­ti­on zeit­lich nicht be­gren­z­­te un­ent­gelt­li­che Nut­zungs­rech­te ein. Wir sind zur Wei­ter­ga­be der Sof­t­­wa­re an un­se­re Kun­den be­rech­tigt.

  2. Zum Zweck der Da­ten­si­che­rung dür­fen wir Ver­viel­fäl­ti­gun­gen der Soft­ware an­­fer­­ti­­gen.

 

§ 12 Form von Erklärungen

  1. Rechts­er­heb­li­che Er­klä­run­gen und An­zei­gen, die der Lie­fe­rant ge­gen­über uns ab­zu­­­ge­­ben hat, be­dür­fen der Schrift­form.

  2. Dies gilt auch für rechts­er­heb­li­che Er­klä­run­gen und An­zei­gen, die der Lie­fe­rant ge­­gen­­über Drit­ten ab­zu­ge­ben hat, falls sie im Zu­sam­men­hang mit dem Ver­­trags­ver­­häl­t­­nis zwi­schen uns und dem Lie­fe­ran­ten ste­hen.

 

§ 13 Erfüllungsort, Gerichtsstand, anwendbares Recht

  1. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand für Strei­tig­kei­ten mit Kauf­leu­ten, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts oder öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen ist un­ser Sitz. Dar­über hin­aus sind wir be­rech­tigt, den Lie­fe­rant auch an sei­nem Sitz zu ver­kla­gen.

  2. Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land; die Gel­tung des UN-Kauf­rechts ist aus­ge­schlos­sen.

  3. Soll­te ei­ne der vor­ste­hen­den Be­stim­mun­gen un­wirk­sam sein oder wer­den, bleibt die Gül­tig­keit der an­de­ren Re­ge­lun­gen hier­von un­be­rührt.

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